Bio-Imkerei


Bio-Imkerei, wie funktioniert das?


Natürlich kann ich meinen Bienen nicht den Weg zu den besten Blüten mit Bio-Pollen und Bio-Nektar zeigen, ich kann jedoch als Imker einen geeigneten Standort wählen. Natürliche Quellen an Nektar, Honigtau und Pollen sowie der Zugang zu Wasser ist für die Bio-Imkerei Voraussetzung. Meine Standort im Kloster St. Elisabeth und nicht weit davon entfernt der Bienenstand im Gamander, erfüllen diese Anforderungen.

Dies alleine reicht jedoch nicht aus.

 

Die Bestimmungen an die Bienenhaltung und Imkereierzeugnisse wurden in die Verordnung WBF über die biologische Landwirtschaft aufgenommen.

 

Die wesentlichen Richtlinien für Bio-Imkerei sind:

  • Regelmässige Qualitätskontrolle durch die Bio-Zertifizierungsstelle.
  • Haltung der Bienen ausschliesslich in Bienenkästen, die aus natürlichen Rohstoffen wie Holz, Lehm und Stroh bestehen. Anstriche nur von aussen und mit schadstofffreien Farben und ohne Pestizide.
  • Das Beschneiden der Flügel der Königin ist verboten.
  • Wahl geeigneter Standorte, d.h. im Umkreis von drei Kilometern besteht die Bienenweide im Wesentlichen aus Pflanzen des ökologischen Anbaus und/oder Wildpflanzen. Schadstoff ausstossende Industrien, Autobahnen oder Müllverbrennungsanlagen im Umkreis sind verboten.
  • Winterfutter möglichst in Form von eigenem Honig und Pollen, nur in Ausnahmefällen darf Bio-Zuckersirup verwendet werden.
  • Honigverarbeitung ohne Überschreitung der Bienenstocktemperatur (max. 40°C), d.h. keine Wärmeschädigung des Honigs.
  • Chemische Mittel und Medikamente zum Fernhalten der Bienen beim Ernten des Honigs bzw. gegen Parasiten und Krankheiten sind verboten.
  • Für die Mittelwände darf nur Bio-Wachs verwendet werden.
  • Weitere Richtlinien....

Als leidenschaftlicher Imker hoffe ich, dass möglichst viele Imker auf den Bio-Betrieb umstellen.

 

Weitere Informationen findest du unter www.bio-suisse.ch sowie www.fibl.org